Johannes

Bankl

Polyglott

Bei dem jungen, energetischen Ensemble unter der Leitung von Johannes Bankl  trifft Komposition auf Kollektivimprovisation.

Anlässlich des Jazzwerkstatt ZOOM!-Festivals 2014 gegründet und seit dem in ständiger Entwicklung.

Das Ziel: nichts geringeres als die Ekstase selbst ist – jener Zustand, in dem das kollektive Musizieren einen meditativen Charakter erreicht bis letztendlich der Punkt kommt, an dem das Denken aufgibt, die Welt ringsherum in Schwärze versinkt, und jeder Ton, der in dieses Nichts gespielt wird, von absoluter Stille umgeben ist.

 

Johannes Bankl: Trompete, Komposition;

Karin Waldburger: Saxophone;

Judith Ferstl: Kontrabass

Sebastian Schwarz: Schlagzeug.

Renald Deppe schreibt anlässlich unseres Konzerts im Porgy & Bess / Strenge Kammer 2015:

• Im Pressetext ist zu folgendes zu lesen:
»Die Besetzung mit der doppelt-bebassten Rhythmusgruppe lädt zu einem Spiel in vielfältigen Klangfarben ein, dessen Ziel nichts geringeres als die Ekstase selbst ist – jener Zustand, in dem das kollektive Musizieren einen meditativen Charakter erreicht; bis letztendlich der Punkt kommt, an dem das Denken aufgibt, die Welt ringsherum in Schwärze versinkt, und jeder Ton, der in dieses Nichts gespielt wird, von absoluter Stille umgeben ist.«
• Nichts als die Ekstase…?
Rumi, neben Hafis einer der bedeutendsten persischen Poeten und Suffi-Mystiker beschrieb diesen Zustand (u.a.) wie folgt:
»Kurzum, der Rechtsgelehrte war so außer sich, daß weder Keuschheit noch Askese in ihm waren.
Der Rechtsgelehrte stürzte sich auf die Paradiesjungfrau. Sein Feuer fiel auf ihre Baumwolle.
Die Seele vereinte sich mit der Seele, und ihre Körper zuckten wie zwei Vögel mit abgeschlagenen Köpfen.«
• Die Welt ringsherum in Schwärze versinkt…?
Auch dazu äußerte sich der Suffi-Freigeist Rumi (1207-1273):
»Gewöhn dich nach und nach ans Tageslicht; sonst bleibst du eine Fledermaus.«
• Wie auch immer: Sandelholz und Moschus passen nicht zum Arsch eines Esels (Rumi): Also: Spannendes ist zu erwarten: In vielerlei Hinsichten: Mit vorsätzlichen Absichten: Mit großartigen Aussichten…: Wie könnte der Garten lachen, wenn die Wolke nicht weint, wie könnte der Garten singen, wenn die Nachtigall nicht schweigt…: Welcome!

(re_de)